FAQ

Fragen in der Rubrik "Finanzierung":

Welche Summe wird ausgeschrieben?

Wie viele Ludwig Boltzmann Institute können gegründet und finanziert werden?

Kann ein neues Ludwig Boltzmann Institut mit einer Basisfinanzierung durch die Ludwig Boltzmann Gesellschaft über sieben Jahre rechnen?

Wie setzt sich die Finanzierung zusammen?

Was versteht man unter In-kind-Leistungen?

Die Sachleistungen der Partner sollen nicht mehr als die Hälfte des Finanzierungsanteils der Partnerorganisationen ausmachen (höchstens die Hälfte der 40%). Muss dabei jeder einzelne Partner mindestens die Hälfte seines Beitrages in Geldleistungen einbringen?

Kann ein Ludwig Boltzmann Institut durch den FFF, FWF etc. gefördert werden?

Ist Auftragsforschung in den Ludwig Boltzmann Instituten möglich?




Antworten:

Welche Summe wird ausgeschrieben?

Für die Ausschreibung stehen pro Jahr 3,5 Mio Euro zur Verfügung. Über die Laufzeit von sieben Jahren leistet die Ludwig Boltzmann Gesellschaft somit einen Beitrag in Höhe von 24,5 Mio Euro zur Finanzierung der neuen Institute.



Wie viele Ludwig Boltzmann Institute können gegründet und finanziert werden?

Die Anzahl der zu gründenden Institute ist vom Finanzierungsbedarf der am besten bewerteten Anträge abhängig; es gibt hier keine Vorgaben von Seiten der Ludwig Boltzmann Gesellschaft.



Kann ein neues Ludwig Boltzmann Institut mit einer Basisfinanzierung durch die Ludwig Boltzmann Gesellschaft über sieben Jahre rechnen?

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft wird so viele Institute einrichten, dass diese Basisfinanzierung über die geplante Laufzeit von sieben Jahren gesichert werden kann. Die tatsächliche Laufzeit ist jedoch abhängig von den Ergebnissen der Zwischenevaluierung.



Wie setzt sich die Finanzierung zusammen?

Die Finanzierung wird zu 60% von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft getragen. Die restlichen 40% werden von den Partnerorganisationen - sowohl in Form von In-kind-Leistungen als auch in Cash - zur Verfügung gestellt. Beispielsweise könnte eine Partnerorganisation Laborflächen zur Verfügung stellen aber auch Personal, das für das Programm ausschließlich oder zu einem bestimmten Anteil tätig ist. Diese Leistungen werden monetär bewertet und als In-kind-Leistung berücksichtigt. Allerdings sollen diese Sachleistungen nicht mehr als die Hälfte des Anteils der Partnerorganisationen ausmachen (höchstens die Hälfte der 40%).



Was versteht man unter In-kind-Leistungen?

In-kind-Leistungen sind „Sachleistungen" der Partner und können in Form von „Personnel", „Material", „Assets" und „Overhead" geleistet werden. Diese Beiträge müssen dem Ludwig Boltzmann Institut zur Verfügung gestellt und zur Umsetzung des Forschungsprogramms verwendet werden. Dies ist insbesondere auch im Hinblick auf die überlassenen Arbeitskräfte sicherzustellen.



Die Sachleistungen der Partner sollen nicht mehr als die Hälfte des Finanzierungsanteils der Partnerorganisationen ausmachen (höchstens die Hälfte der 40%). Muss dabei jeder einzelne Partner mindestens die Hälfte seines Beitrages in Geldleistungen einbringen?

Der Anteil der Geldleistungen soll insgesamt mindestens die Hälfte des Beitrages aller Partner ausmachen, die Höhe der Beteiligungen der Partner in Form von Geldleistungen kann deshalb unterschiedlich sein. Optimal wäre allerdings die Beteiligung eines jeden Partners in Form von Geldleistungen.



Kann ein Ludwig Boltzmann Institut durch den FFF, FWF etc. gefördert werden?

Die Einbeziehung eines Projektes in das Ludwig Boltzmann Institut ist – sofern es inhaltlich zum Forschungsprogramm passt – möglich, jedoch nicht als Partner. Weder ein vor der Institutsgründung bereits bestehendes noch ein neu beantragtes Projekt kann in die 40%ige Finanzierung eingerechnet werden.



Ist Auftragsforschung in den Ludwig Boltzmann Instituten möglich?

Auftragsforschung soll möglich sein, solange die Kohärenz des Forschungsprogramms und die Kompaktheit des Ludwig Boltzmann Instituts nicht beeinträchtigt werden, alle Partner einverstanden sind und die Gemeinnützigkeit der Ludwig Boltzmann Gesellschaft GmbH nicht gefährdet ist. Zu unterscheiden ist ein Auftraggeber von einem Partner, da nur letzterer aktiv in das Forschungsprogramm involviert ist.